Muss das denn jetzt sein?

Warum ein Blog, warum Sony, warum ... warum ... warum?




Unzählige Fragen - außer der nach dem Sinn des Lebens. Und auf alle versuche ich Antworten zu finden. Am Anfang war ... eine neue Website. Und es hat mich gereizt ein bisschen mehr zu zeigen als "nur" meine Bilder.


Immer wieder werde ich im Alltag gefragt, mit was für Kameras ich arbeite, welche Objektive ich benutze. Warum ich eine bestimmte Marke, ein bestimmtes Zubehör oder eine bestimmte Einstellung benutze? Am Ende sollte sich doch alles dem Ergebnis unterordnen und der vielgehörte Satz "der Fotograf macht das Bild" stimmt dabei nur eingeschränkt.


Ich sehe mein Equipment tatsächlich als Werkzeug (und manchmal auch als Spielzeug), denn, je besser das Werkzeug ist, desto unproblematischer wird es für mich, ein gewünschtes Bildergebnis zu erhalten.


Ist so ein bisschen wie beim Heimwerkern. Mit der billigen Bohrmaschine aus dem Baumarkt kriegt man zwar auch ein Loch in die Wand und mit dem ungefähr richtigen Bohrer reißt es dann auch nicht ganz so sehr aus. Dübel ist in der Wand - hält. Nicht gerade perfekt, aber runterfallen tut auch nix. Kann man so machen, aber, mit einer guten Bohrmaschine, diese richtig eingestellt, einem qualitativ hochwertigem Bohrer und ein bisschen Vorarbeit wird das Ergebnis meistens deutlich besser. Und wenn einem das von einem versierten Handwerker einmal richtig gezeigt worden ist, dann bekommt man das meistens auch selbst sehr gut hin. Ist ja schließlich keine Raketenwissenschaft oder Teilchenphysik.


Und das ist der Grund warum ich diesen Blog hier in den nächsten Wochen und Monaten schreibe. Ich möchte mein Equipment mit dem ich arbeite vorstellen, zeigen, wie ich damit arbeite. Welche Ergebnisse ich damit erziele, welche Bilder damit entstehen. Was stört mich an meiner Kamera, was hilft mir, welchen Einstellungen sind mir wichtig, mit welchen Parametern mache ich welche Fotos.


Denn - nicht nur die Website ist neu, mein System ist es auch. Über die Jahre hinweg war ich mehr oder minder treuer Nutzer des Nikon-Systems. Darüber will ich hier keine schlechten Worte verlieren. Es hat mir immer treu gedient, Produkte, Qualität und Service der Firma sind weiterhin auf absolut hohem Niveau und ich habe die Kameras und Objektive immer gerne in die Hand genommen.


Vor nicht allzu langer Zeit habe ich dann zum ersten Mal Kontakt zu den spiegellosen Systemen der Firma Sony bekommen. Für mich war Sony bis dato eher die Firma der Spielkonsolen, Kompaktkameras und nur im Videosegment professionell aufgestellt. Mit dem Bereich der klassischen Fotografie habe ich den Firmennamen eher nicht verbunden, wobei, der alte Traditionshersteller Minolta ist doch vor Jahren von Sony übernommen worden. Hatte ich allerdings nicht mehr auf dem Schirm.


Nachdem ich dann ein paar Tage ausprobieren konnte wie gut die 7er und 9er Kamera Baureihen, sowie die G und G-Master Objektivbaureihen sind, habe ich mich entschlossen, diese Systeme zukünftig beruflich zu nutzen. Wie ich das mache, warum die kleine a6400 APS-C Kamera neben den "großen Schwestern" auch unbedingt in meine Kameratasche musste, werde ich in den zukünftigen Blog-Beiträgen noch detailliert beschreiben.


Als erstes liste ich mal das Equipment auf was bei mir derzeit zum Einsatz kommt (und das soll jetzt nicht die Abteilung "Gearporn" werden) mit dem ich quasi allen Aufgaben, mit denen ich als journalistisch arbeitender Fotograf konfrontiert bin, lösen kann. Klar - mehr geht immer und es gibt da auch noch einige "Traumteile", für die entweder der Geldbeutel derzeit noch zu knapp oder für deren Kauf eine wirtschaftliche Grundlage aufgrund eines zu seltenen Gebrauchs fehlt, voll arbeitsfähig bin ich damit jedoch.







Mit welchem Equipment fotografiere ich? Was ist noch in der Kameratasche?





Kameras:

  • Sony Alpha 9

  • Sony Alpha A7 r III

  • Sony Alpha 6400

Objektive:

  • Sony FE 4.5-5.6/100-400 GM OSS

  • Sony FE 1.8/135 GM

  • Sony FE 4/24-105 G OSS

  • Sony FE 1.8/85

  • Sony FE 4/12-24 G

  • Sony FE 1.8/20 G

  • Sony FE 1.8/35 G

Drohnen:

  • DJI Mavic 2 Pro

  • DJI Mavic Pro

und natürlich alles mögliche an Zubehör als da wären (vermutlich vergesse ich das ein oder andere lebenswichtige Teil hier genau so oft wie ich es vergesse mitzunehmen)


  • SD-Karten

  • Card Reader

  • Ersatzakkus

  • diverse Stative und Filter (ND-Filter)

  • Fernauslöser

  • Macbook

  • Adapter in allen Farben, Formen und Größen

  • Gimbal

  • Blitze von Kompakt bis Studio inclusive dutzender Lichtformer

  • Powerbanks

  • Blasebalg

  • Wischtücher

  • Taschen und Koffer aller Größen

  • Ersatzobjektiv- und Kameradeckel

  • Gaffa-Tape (Lebensretter)